Carambolage Regeln

Carambolage Billard Regelwerk

Billard ist eine seit Jahrhunderten beliebte Sportart, zu deren drei großen Unterkategorien neben Poolbillard und Snooker auch Carambolage gehört. Während bei den beiden erstgenannten zumindest noch ähnliche Grundzüge zu erkennen sind – man versucht mit einem Spielball nach bestimmten Regeln andere Kugeln in die sogenannten Taschen zu versenken – unterscheidet sich Carambolage doch schon beim ersten Hingucken erheblich von denen Spielvarianten, denn Taschen zum Versenken von Kugeln gibt es nicht. Auch die Anzahl der Kugeln ist wesentlich geringer, denn es gibt nur drei Stück in den Farben Weiß, Gelb und Rot. Alternativ wird oftmals auch mit einem roten und zwei weißen Bällen gespielt, wobei einer der weißen Bälle einen Punkt hat, um ihn von der anderen unterscheiden zu können.

Carambolage Spielregeln

Die Spielregeln sind im Prinzip ganz einfach zu verstehen: Jeder Spieler spielt die ganze Partie über mit der selben Kugel – entweder weiß oder gelb – und muss versuchen, diese so zu stoßen, dass er mit den anderen beiden Bällek „karamboliert“. Das bedeutet nicht weiter, als dass er berühren muss. Hat er das geschafft, erhält er einen Punkt und darf weiter machen. Das Ende eines Spiels tritt ein, wenn eine vorher festgelegte Punktzahl erreicht wurde. Doch natürlich gibt es verschiedenste Varianten, die das ganze mehr oder weniger kompliziert gestalten: Neben der Urpsrungsform „Freie Partie“ gibt es noch Cadre, Einband und Dreiband, um nur mal die bekanntesten zu nennen. Beim Einband muss man lediglich zur normalen Carambolage mit dem Spielball mindestens eine Bande berührt haben, bevor dieser dann die anderen Kugeln trifft. Bei Dreiband muss er hingegen sogar drei Banden berühren, bevor er die dritte Kugel karamboliert, wobei hier der Schwierigkeitsgrad im Vergleich zum Einband natürlich ungleich höher ist.

Im Spielmodus Freie Partie gelten die Regeln von Carambolage ohne jegliche Einschränkungen. Bis auf eine kleine Ausnahme: Durch feine Kreidelinie auf dem Tisch werden die vier Eckbereiche abgetrennt und jeweils nur einmal hintereinander durch einen Objektball – also nicht dem Spielball – besetzt werden. Bereits beim zweiten Stoß muss der dort liegende Objektball diese Zone zunächst verlassen, bevor er sie wieder betreten darf. Cadre ist jedoch beim weitesten die komplizierteste Version der hier genannten, denn zunächst einmal wird der Tisch in neun beziehungsweise sechs Felder eingeteilt So gibt es in den einzelnen Zonen verschiedene Regeln, die bei der Freien Partie nicht vorkommen: Wenn Spielball und Objektball sich zum Beispiel berühren – das wird auch „press“ genannt – hat man die Wahl, die Bälle neu aufstellen zu lassen oder weiterzuspielen. Möchte man weiterspielen, muss der Spielball jedoch vom anliegenden Objektball zunächst weggespielt werden, bevor er ihn erneut berühren darf. Auch beim Cadre gibt es noch weitere Disziplinen, die abhängig von der größe des gewählten Spielfeldes sind und sich in drei Kategorien einteilen lassen: Das große Billard, Halbmatch – Billard und das kleine Billard.

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